5. Spiel, 5. Sieg: Wichtiger Erfolg für die Damen

27. November 2018

Mit vollem Kader und bis in die Haarspitzen motiviert fuhren die Damen des SV Pullachs am Sonntagnachmittag zu ihrem bis dato schwersten Saison-Spiel zum TSV Fürstenfeldbruck. Einige mitgereiste Fans erlebten eine intensive Partie, bei der sich beide Seiten wenig schenkten. Am Ende setzten sich die Isartalerinnen völlig verdient mit 16:14 durch.

Es kribbelte förmlich in der Kabine während der Ansprache des Trainers Fabian Gross vor dem fünften und bis dato wichtigsten Spiel der noch jungen Bezirksliga-Saison. Schließlich sollte der Ausgang dieser Partei zeigen, in welche Richtung es für Pullachs Damen diese Spielzeit gehen könnte. So stand die Defensive um Abwehrchefin Marion Angerer von Beginn an wie gewohnt souverän und verhinderte vor allem die oft gesuchten Anspiele an die starke Kreisläuferin der FFB-Damen. Auch im Angriff spielten die Isartalerinnen sicher und erarbeitete sich gute Chancen — einzig die Auswertung dieser bereitete Trainer und Fans Sorgen. Doch es kam noch schlimmer: Einen Schreckmoment erlebten die SVP-Damen, als Torhüterin Sandra Dichtl nach einem Gegenstoß der Heimmannschaft zu Boden ging und in der Folge zunächst verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Doch glücklicherweise war Pullachs ehemalige Torhüterin Eva Bodemer mit dabei, die daraufhin für eine kurze Phase ins Spiel kam und gewohnt sicher im Tor agierte. Die starke Leistung beider Keeperinnen bis dahin gab den Pullacherinnen Sicherheit und Kraft, um in der 7. Minute erstmals (3:2) in Führung zu gehen. Bis zum Halbzeitpfiff baute das Team von Trainer Gross den Vorsprung auf vier Tore (10:6) aus.

Die Worte vom Trainer ähnelten denen in den bisherigen Spielen davor: „Jetzt bloß nicht einbrechen“. Denn hier sah der Coach das größte Problem der Mannschaft in der letzten Saison und den vergangenen Spielen.

Und das Team setzte die Ansage um, knüpfte an die erste Hälfte an und hielte den Vorsprung auf mindestens drei Tore – vermeintlich beruhigend. Doch eine chaotische Zwischenphase, die einigen Aus- und Einwechslungen geschuldet war, machte das Spiel nochmals unnötig spannend. So kamen die Gegner aus Fürstenfeldbruck bis auf zwei Tore (12:14 / 44. Minute) heran. Doch am Ende waren es Samantha Esterl vom Siebenmeterpunkt (4 von 4 Würfen verwandelt und mit sechs Treffern beste SVP-Schützin) und eine überragend spielende Sandra Dichtl im Tor (u.a. 4 von 4 Strafwürfen pariert), die den Pullacherinnen die wichtigen zwei Punkte sicherten. Denn am Ende stand ein völlig verdienter 16:14-Sieg für die SVP-Damen auf der Anzeigetafel – und damit der zweite Platz in der Tabelle.

Am Samstag, den 1.12., steht nun endlich der erste große Heimspieltag des SV Pullach in dieser Saison in der IsarArena an – und den Damen die bislang größte Herausforderung dieser Saison bevor: Um 17:40 Uhr erwartet die Zuschauer das Spitzenspiel der Liga, denn zu Gast ist niemand Geringeres als der bisher ebenfalls ungeschlagene Tabellenführer aus Weßling.

 

Es spielten: Sandra Dichtl, Eva Bodemer (beide Tor), Samantha Esterl (6/4), Lucie Schimetat (3), Katrin Wagner (2), Johanna Sendlinger (2), Lena Kanis (1), Jennifer Heng (1), Marion Angerer (1), Evi Nowotny, Antonia Schöfbeck, Antonella Pommella, Marie Kurschewitz, Nicole Untch.

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